Kletterarten erklärt: Bouldern, Sport, Trad und mehr
Klettern ist nicht ein Sport, sondern eine ganze Familie davon. Sie teilen denselben Fels und viel von derselben Bewegung, doch Ausrüstung, Risiko und Gefühl ändern sich von einer zur nächsten stark. Hier ist, wie die wichtigsten Arten zusammenhängen.

Bouldern
Bouldern heißt, kurze und schwere Boulder in Absprunghöhe ohne Seil zu klettern, geschützt von Schaumstoffmatten. Es ist der einfachste Einstieg, weil du fast keine Ausrüstung und keinen Partner brauchst. Gefragt sind Kraft und clevere Bewegung über kurze Sequenzen.
Toprope-Klettern
Beim Toprope läuft das Seil von dir nach oben zu einem Fixpunkt am oberen Ende der Route und wieder hinunter zu einem Partner, der das andere Ende hält. Wenn du abrutschst, fängt dich das Seil fast sofort, es ist also die sanfteste Art, hohe Wände zu klettern. Die meisten begegnen dem Toprope bei ihrem ersten Besuch in der Kletterhalle.
Sportklettern
Sportklettern heißt, eine Route im Vorstieg zu klettern und das Seil in Bohrhaken zu clippen, die bereits fest im Fels stecken. Du kletterst über deinen letzten Haken hinaus, ein Sturz ist also länger als im Toprope, aber die Haken machen die Sicherung verlässlich. Sportklettern belohnt Ausdauer und die Zuversicht, weiterzuklettern, wenn die Arme müde werden.
Traditionelles Klettern
Traditionelles Klettern, meist kurz Trad genannt, ist wie Sportklettern, nur dass du deine eigene Sicherung unterwegs in Risse und Löcher legst und danach wieder entfernst. Nichts ist fest im Fels. Es verlangt einen kühlen Kopf und ein gutes Auge, und so erreichen Kletternde viele der schönsten Linien der Welt. Wenn du die beiden abwägst, vergleicht unser Guide Trad gegen Sportklettern sie direkt.
Free Solo und andere Stile
Free Solo heißt Klettern ganz ohne Seil und ohne jede Sicherung, wo ein Sturz schwer oder sogar tödlich wäre. Es ist selten, extrem und nichts, in das man einfach hineinrutschen sollte. Darüber hinaus hörst du von Mehrseillängen, bei denen eine lange Route in Etappen geteilt wird, und vom Alpin- und Big-Wall-Klettern, das mehrere Stile über einen ganzen Berg oder eine Wand hinweg verbindet, über viele Stunden oder sogar Tage.
Womit solltest du anfangen?
Die meisten starten drinnen mit Bouldern oder Toprope, weil beides sicher und gesellig ist und sehr wenig Ausrüstung braucht. Von dort kannst du nach draußen wechseln, das Vorsteigen an Bohrhaken lernen und später deine eigene Sicherung legen. Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Probier ein paar Stile aus und folge dem, der dich immer wieder zurückholt.
Neu bei alldem? Starte mit unserem Guide zu Bouldern für Anfänger, und der Climbers Delight Newsletter hält dich über die beste Kletterei in jeder dieser Spielarten auf dem Laufenden.
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